Wahrlich meisterhaft präsentierte sich Titelverteidiger Felbermayr Wels im Top-Spiel der heimischen Bundesliga gegen Wiener Neustadt. Andreas Levenko und Co. gewannen die Neuauflage des Vorjahresfinales nach fast dreieinhalb Stunden verdient mit 4:2 und fixierten damit den Herbstmeistertitel.
In Topform im letzten Spiel in der Hinrunde präsentierte sich dabei der österreichische Teamspieler Andreas Levenko. Der ÖTTV Teamspieler bezwang zunächst den aufstrebenden gebürtigen Deutschen Felix Wetzel im entscheidenden fünften Satz im Decider mit 6:3 und ließ dann auch im Spitzenspiel gegen den Japaner Kenji Matsudeira mit einem 3:0 ein Feuerwerk ab. Zwischendurch brachte der Ungar Nandor Ecseki die heimischen im Spiel gegen Ivor Ban mit 2:1 in Front. Nicht nach Verlauf verlief das an sich starke Welser Doppel in der Besetzung Ecseki/Martinko, die sich leider gegen Ban/Matsudeira mit 0:3 geschlagen geben mussten. Den alles entscheidenden vierten Punkt zum Sieg und dem Herbstmeistertitel für Wels machte der Tscheche Martinko gegen Wetzel, wobei Martinko zunächst 2:0 in Führung ging und am Ende im entscheidenden fünften Satz mit 6:4 den Deckel zumachte. „Vater des Erfolgs war Andreas Levenko, der seine Zelte seit Sommer 2022 in Italien aufgeschlagen hat und durch das Training in der Nähe des Gardasees immer stärker wird“, so Wels Präsident Bernhard Humer. Insgesamt waren es Details die über den Sieg entschieden und am Ende auch der größere Wille beim Titelverteidiger Felbermayr Wels.