Author: Rudi (Page 1 of 3)

0:2-Rückstand gedreht! Wels gewinnt Finalkrimi nach 3:3 mit drei Pünktchen Vorsprung

Nur drei Pünktchen entschieden den Bundesliga-Finalkrimi in Wr. Neustadt  zugunsten von Felbermayr Wels: Der Titelverteidiger egalisierte gegen Grunddurchgangssieger Panaceo Stockerau einen 0:2-Rückstand, stellte auf 3:3 und gewann nach Satz-Gleichstand mit drei Pünktchen Unterschied. „Diese Spannung und die Qualität der Spiele – das war Werbung für den Tischtennissport. Wir freuen uns über die Revanche an Stockerau für die Cup-Final-Niederlage“, strahlte Wels-Trainer David Huber.

Um 22:33 Uhr wurde Zhao Zhaoyan von seinen Welser Teamkollegen gestürmt – sein 3:1-Erfolg im entscheidenden Match gegen Mykhailo Lovha bedeutete den Ausgleich für Felbermayr Wels zum 3:3 und den fünften Titelgewinn, der nach einem Satzverhältnis von 13:13 dank des besseren Ballverhältnisses von 232:229 erobert wurde.

Felix Wetzel als Matchwinner für den Titelverteidiger

Dabei war der Grunddurchgangs-Erste durch ein 6:5 im Decider von Youssef Abdelaziz, der gegen Zhao Zhaoyan drei Matchbälle abgewehrt hatte, und durch ein 3:1 von Lovha gegen Maciej Kolodziejczyk mit 2:0 in Führung gegangen. Aber wie schon im Halbfinale gegen Wr. Neustadt sorgte Felix Wetzel für die Trendwende. Der Bayer besiegte zunächst Khalid Assar nach einem 1:2-Rückstand im Decider mit 6:2, feierte seinen ersten Sieg im direkten Duell gegen den Ägypter. Dann gewann Wetzel auch noch das Doppel mit Kolodziejczyk gegen Khalid Assar/Youssef Abdelaziz mit 3:1. Damit war der Ausgleich hergestellt.

Ägypten-Star Abdelaziz bezwang dann Kolodziejczyk mit 3:1 und zum Abschluss ließ Zhao Zhaoyan, der erst im Jänner zu den Welsern gestoßen war, den Meister jubeln. Weltmeister Werner Schlager überreichte dem Titelverteidiger den Pokal.

1. Herren-Bundesliga, Finale
Felbermayr Wels – Panaceo Stockerau 3:3 (13:13, 232:229 Bälle)
Zhao Zhaoyan – Youssef Abdelaziz 2:3 (Decider 5:6)
Maciej Kolodziejczyk – Mykhailo Lovha 1:3
Felix Wetzel – Khalid Assar 3:2 (Decider 6:2)
Felix Wetzel/Maciej Kolodziejczyk – Khalid Assar/Youssef Abdelaziz 3:1
Maciej Kolodziejczyk – Youssef Abdelaziz 1:3
Zhao Zhaoyan – Mykhailo Lovha 3:1

 

Finale am Dienstag, 26. Mai in Wr. Neustadt

Felix und Maciej lassen Wels jubeln

3:3 nach 0:2 – Felbermayr Wels steht nach dem zweiten Remis gegen Wr. Neustadt dank des besseren Satzverhältnisses von 26:21 im Finale der Herren-Bundesliga.

Meister dreht im Halbfinal-Rückspiel ein 0:2 in ein 3:3-Remis
Maciej Kolodziejczyk hievt Meister Wels mit einem 3:1-Erfolg gegen den bis dahin zuhause ungeschlagenen Andrej Istrate erneut ins Endspiel der Herren-Bundesliga. Nach 191 Minuten gelang dem Staatsmeister der Befreiungsschlag – Wels war beim Stand von 3:2 aufgrund der mehr gewonnen Sätze nicht mehr einzuholen. „Nach dem katastrophalen Auftakt und der 0:3-Niederlage gegen Piotr Cyrnek lagen wir mit 0:2 zurück. Aber Felix Wetzel sorgte für die Wende“, atmete der 25-Jährige erleichtert durch. Wr. Neustadt legte dank der Siege von Andrej Istrate (3:2 gegen Zhao Zhaoyan) und Piotr Cyrnek (3:0 gegen Maciej Kolodziejczyk) perfekt los, aber dann gelang Wetzel mit 3:0-Erfolgen gegen Navid Shams und im Doppel mit Maciej gegen Navid Shams/Piotr Cyrnek der Ausgleich zum 2:2. Das abschließende 3:1 von Piotr Cyrnek gegen Zhao Zhaoyan zum 3:3-Endstand war nur noch Makulatur. „Wels war das bessere Team. Wir haben keine Nummer drei und auch kein gutes Doppel“, bilanzierte Trainer Martin Doppler, der nach neun Jahren drei Meistertiteln und drei Cupsiegen sowie internationalen Erfolgen Wr. Neustadt verlässt.

SolexConsult Wr. Neustadt – Felbermayr Wels 3:3 (10:12 in Sätzen) (Hinspiel 3:3/11:14 in Sätzen)
Andrej Istrate – Zhao Zhaoyan 3:2 (Decider 6:4)
Piotr Cyrnek – Maciej Kolodziejczyk 3:0
Navid Shams – Felix Wetzel 0:3
Navid Shams/Piotr Cyrnek – Felix Wetzel/Maciej Kolodziejczyk 0:3
Andrej Istrate – Maciej Kolodziejczyk 1:3
Piotr Cyrnek – Zhao Zhaoyan 3:1

4:1! Maciej sorgt für Welser Befreiungsschlag

4:1 gegen Kennelbach! Meister Wels gelingt der große Befreiungsschlag in der Herren-Bundesliga und stürmt dank des überragenden Maciej Kolodziejczyk von Platz sechs auf vier und liegt erstmals in dieser Saison auf Halbfinal-Kurs.

Gala-Vorstellung von Maciej Kolodziejczyk! Der 24-Jährige reiste nach Platz neun bei den Polen Open hoch motiviert zum Bundesliga-Match nach Wels und fertigte Raiffeisen Kennelbach mit drei Siegen fast im Alleingang ab:  Zunächst ließ Maciej Michal Benes mit einem 3:0 keine Chance, nach dem 6:4-Decider-Erfolg von Felix Wetzel gegen Simon Pfeffer erhöhte der Doppel-EM-Dritte mit Chang Ping-Cheng durch ein hauchdünnes 6:5 im Decider gegen Tomas Martinko/Simon Pfeffer auf 3:1 für Wels. Zum Abschluss gewann Maciej Kolodziejczyk das Topspiel gegen den Doppel-Staatsmeister Simon Pfeffer mit 3:0. „Wir standen unter Druck, aber Maciej nahm den Elan aus Polen mit. Das war der Startschuss zur Aufholjagd“, freute sich Wels-Präsident Bernhard Humer. Bei Kennelbach scorte lediglich der Ex-Welser Tomas Martinko mit einem 3:1 über Chang. Die Vorarlberger rutschten als Fünfte unter den Strich. Am Sonntag steht für Wels ein Pflichtsieg gegen Schlusslicht Innsbruck auf dem Programm.

Felbermayr Wels – Raiffeisen Kennelbach 4:1
Maciej Kolodziejczyk – Michal Benes 3:0
Felix Wetzel – Simon Pfeffer 3:2 (Decider: 6:4)
Chang Ping-Cheng – Tomas Martinko 1:3
Chang Ping-Cheng/Maciej Kolodziejczyk – Tomas Martinko/Simon Pfeffer 3:2 (Decider: 6:5)
Maciej Kolodziejczyk – Simon Pfeffer 3:0

OÖ Nachrichten Sportlerwahl 2025

Die Abstimmung beginnt am Samstag, 8. November 2025, und läuft bis Samstag, 6. Dezember 2025, 24:00 Uhr.
Unter Nachrichten.at/Sportlerwahl kann jeden Tag 3x abgestimmt werden. Wir sind mit Maciej Kolodziejcyk und der Mannschaft vertreten. Bei den Damen ersuchen wir die Stimme für Emma Felbermayr (Motorsport) abzugeben.
Ersuchen um zahlreiche Unterstützung.

 

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Meistertitel Nummer 4: Felbermayr Wels krönt sich vor Heimpublikum zum Bundesliga-Champion

„Finale dahoam“ als Triumphzug: Wels sichert sich in eindrucksvoller Manier den vierten Meistertitel – Superstar Park Ganghyeon als Matchwinner

Die Herren Tischtennis-Bundesliga hat einen neuen Meister: Felbermayr Wels krönte sich am Donnerstagabend in der gut gefüllten Heimhalle mit einem 4:1-Erfolg gegen Stockerau zum Champion 2025. Es ist der bereits vierte Titelgewinn der Vereinsgeschichte – und dieser war besonders emotional: Vor heimischem Publikum fixierte der extra aus Südkorea eingeflogene Weltklassespieler Park Ganghyeon um exakt 18:02 Uhr mit einem klaren 3:0-Erfolg gegen Khalid Assar den entscheidenden Punkt zum „Finale dahoam“-Triumph.

Bereits zuvor hatte Park eindrucksvoll seine Klasse unter Beweis gestellt: Er gewann nicht nur das Auftaktspiel gegen David Serdaroglu mit 3:1, sondern entschied auch das Doppel an der Seite von Maciej Kolodziejczyk souverän für sich. Krönender Abschluss war das abschließende Einzel gegen Assar, bei dem Park im ersten Satz sogar ein 11:0 auf das Scoreboard zauberte – ein Statement der Extraklasse.

Finalheld Park: drei Spiele, drei Siege
„Er spielte herausragend – technisch brillant, taktisch klug und nervenstark“, resümierte Vereinspräsident Bernhard Humer stolz. Kein Wunder, dass man Park langfristig in Wels halten möchte: „Wir hoffen, ihn auch in der kommenden Saison im Dress von Felbermayr Wels zu sehen.“ Die Fans hätten sicher nichts dagegen – der koreanische Star avancierte zum klaren Publikumsliebling.

Kolodziejczyk kämpft sich zum Punkt
Auch Maciej Kolodziejczyk zeigte seine Klasse: Der Doppel-Europameister-Dritte steuerte mit einem dramatischen 3:1-Sieg über Aidos Kenzhigulov den vierten Punkt bei. Besonders beeindruckend: In beiden gewonnenen Sätzen kämpfte sich Kolodziejczyk nach deutlichem Rückstand zurück – erst von 4:9, dann von 2:6 – und verwandelte den Matchball mit einer spektakulären Konterattacke. „Ich bin bekannt für langsame Starts, aber das Publikum hat mich getragen“, sagte der sichtlich emotionale Österreicher. Bundesliga-Chef Günther Renner lobte: „Maciej spielte teils unmögliche Bälle. Das war Tischtennis auf Weltklasseniveau!“

Assar holt Stockerauer Ehrenpunkt – Kritik am kurzen Entscheidungssatz
Den einzigen Punkt für Stockerau holte der Ägypter Khalid Assar, der gegen Andreas Levenko im fünften Satz mit einem 6:0 kurzen Prozess machte. Levenko kritisierte anschließend das Format des Kurzsatzes: „Ein solch kurzer Decider ist vielleicht unterhaltsam, hat aber im Profisport den Charakter eines Münzwurfs und sollte überdacht werden.“ Für Levenko war es zugleich ein Abschiedsspiel – er wechselt zur kommenden Saison nach Ochsenhausen in die deutsche Bundesliga.

Historischer Doppelerfolg für Wels
Für Bernhard Humer ist der vierte Meistertitel mehr als nur ein sportlicher Erfolg: „Wir schrieben Geschichte. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gewannen wir sowohl das obere als auch das untere Play-Off. Das macht mich unglaublich stolz.“ Passend dazu wurde auch das B-Team von Felbermayr Wels im Rahmen der Finalfeier offiziell geehrt – der Verein demonstrierte einmal mehr seine Breite und Stärke.

Stockerau vor Umbruch
Bei Gegner Stockerau kündigt sich unterdessen ein personeller Umbruch an: Nachwuchshoffnung Julian Rzihauschek wechselt im Sommer zu Sparkasse Salzburg, Routinier David Serdaroglu zieht sich aus dem Spitzenbereich zurück und will künftig im unteren Play-Off spielen. Coach Tarek Al-Samhoury verabschiedete sich sportlich fair: „Es ehrt uns, dass Wels so viel Respekt hatte, einen Weltklassespieler wie Park einzufliegen. Dennoch bin ich der Meinung, dass im Play-Off vor allem jene Spieler zum Einsatz kommen sollten, die den Grunddurchgang getragen haben.“

Ausblick
Für Wels ist dieser Triumph zugleich ein starkes Signal für die Zukunft: Die Mischung aus internationaler Klasse, österreichischer Top-Talente und leidenschaftlicher Vereinsführung macht Felbermayr Wels zum Aushängeschild des heimischen Tischtennissports – und lässt Fans schon jetzt vom nächsten Titel träumen.

Finale um den österreichischen Mannschaftsmeistertitel der Herren

Wels zieht nach starker Leistung ins Finale der Tischtennis Bundesliga ein – „Finale dahoam“ steigt am 1. Mai

Die Tischtennis-Herren der SPG Felbermayr Wels stehen nach einer souveränen Vorstellung gegen Salzburg verdient im Finale der Tischtennis Bundesliga. Im Rückspiel des Halbfinales ließ das Team rund um Park Ganghyeon nichts anbrennen und fixierte mit einem 4:1-Heimsieg das „Finale dahoam“, das am Donnerstag, dem 1. Mai um 15:00 Uhr, in der Sporthalle Wels Vogelweide über die Bühne geht.

Bereits im Halbfinal-Hinspiel hatte sich Wels mit einem klaren 4:0-Auswärtserfolg in Salzburg eine komfortable Ausgangsposition erarbeitet. Im Rückspiel genügte theoretisch ein Einzelsieg – und diesen lieferte der eingeflogene Koreaner Park Ganghyeon prompt: Mit einem starken 3:1-Erfolg gegen Tomas Sanchi stellte er zwischenzeitlich auf 1:1. Park überzeugte auch im Doppel an der Seite von Maciej Kolodziejczyk, mit dem er einen weiteren Punkt für Wels holte.

Kolodziejczyk selbst blieb ebenfalls ungeschlagen und entschied sein Einzel gegen Simon Acimovic für sich. Den Schlusspunkt setzte schließlich Routinier Andreas Levenko, der mit einem 3:1-Erfolg gegen den scheidenden Sanchi das Endergebnis von 4:1 fixierte. Den einzigen Punkt für Salzburg holte Abdel Kader Salifou mit einem klaren 3:0-Erfolg gegen Levenko im Eröffnungseinzel.

„Park hat sich unglaublich schnell akklimatisiert und auf Anhieb zwei wichtige Siege eingefahren. Das war eine echte Verstärkung zur richtigen Zeit. Wir sind bereit für das Finale dahoam“, zeigt sich Wels-Präsident Bernhard Humer hochzufrieden mit der Leistung seines Teams. Besonders motiviert geht Wels ins Endspiel gegen Stockerau: „Im Pokal-Viertelfinale war Stockerau nicht bereit, das Match zu verschieben, und kam kampflos weiter. Jetzt wollen wir diese offene Rechnung sportlich begleichen“, ergänzt Humer kämpferisch.

Das Finale der Tischtennis Bundesliga findet am Donnerstag, 1. Mai 2025, in der Sporthalle Wels statt. Spielbeginn ist um 15:00 Uhr.

 

Felbermayr Wels mit klarem 4:0-Sieg auf Finalkurs

Mit einer beeindruckenden Teamleistung setzte sich Grunddurchgangssieger Felbermayr Wels am Wochenende deutlich mit 4:0 gegen Salzburg durch und verschaffte sich damit eine nahezu perfekte Ausgangsposition für das Rückspiel am 29. April in der heimischen Sporthalle.

Schon im ersten Einzel sorgte Andreas Levenko mit einem klaren 3:1-Erfolg gegen den routinierten Franzosen Abdel Kader Salifou für einen gelungenen Auftakt. Felix Wetzel legte nach und bezwang Tomas Sanchi ebenfalls in vier Sätzen. Im 3. Einzel zwischen Österreichs Nationalspieler Maciej Kolodziejczyk und Simon Acimovic behielt Kolodziejczyk mit 3:0 die Oberhand und stellte auf 3:0. Den Schlusspunkt setzten Kolodziejczyk/Wetzel im Doppel mit einem weiteren glatten 3:0 gegen Acimovic/Sanchi.

„Ein 4:0 in einem Playoff-Halbfinale – damit haben wir ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Die Jungs waren von Anfang an voll fokussiert und haben ihre Qualität eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, freute sich Wels-Trainer David Huber über den gelungenen Auftritt.

Der Finaleinzug scheint damit für die Welser fast nur noch Formsache. Am 1. Mai könnte es dann zum ersehnten „Finale dahoam“ kommen – ein Heimspiel im Kampf um den Meistertitel, das sowohl sportlich als auch emotional ein Höhepunkt der Saison werden dürfte.

Aufseiten der Salzburger war die Enttäuschung spürbar, auch wenn man sich in Galgenhumor übte. „Wir haben immerhin zwei Sätze gewonnen“, meinte Salzburgs Sportchef Walter Windischbauer mit einem Augenzwinkern. „Unsere Finalchancen stehen jetzt bei 49:51.“

Für Salzburgs Legionär Tomas Sanchi könnte das Rückspiel in Wels das letzte im Trikot der Mozartstädter sein – ein bitterer Abschied, der nicht ganz nach Wunsch verlaufen dürfte.

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